Diesmal stellen wir den US-Schauspieler John Travolta einmal näher vor, der wohl jedem ein Begriff sein dürfte. Das Image des Schauspielers ist durch seine Mitgliedschaft bei Scientology umstritten, doch zuerst wollen wir mal John Travoltas Aufstieg zum Hollywoodstar beleuchten.
Gebürtiger Italiener erobert Hollywood
John Joseph Travolta wurde am 18. Februar 1954 in Englewood, New Jersey geboren, seine Vorfahren kamen aus Italien, was ihm auch öfter zu Rollen in Mafiafilmen verhalf. John Travolta ist das jüngste von insgesamt sechs Kindern seiner Eltern Helen-Cecele und Salvatore Travolta. Er verließ bereits mit 16 Jahren die High School mit dem Einverständnis seiner Eltern, um in New York sein Glück als Tänzer und Schauspieler zu versuchen. Anfangs arbeitete er nebenbei als Kellner in Nachtclubs und drehte Werbespots, beispielsweise für Nike, um über die Runden zu kommen.
Seine erste bedeutende Rolle in einem Spielfilm hatte Travolta 1976 in Brian De Palmas Horror-Movie „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ in der Rolle als Billy Nolan. Seinen endgültigen Durchbruch als Hollywoodstar erzielte er mit seinen Hauptrollen in „Saturday Night Fever“ von 1977 und „Grease“ von 1978. Sein Durchbruch als Star war zwar geschafft, jedoch feierte Travolta danach längere Zeit keinen Erfolg mehr. Damals kam gerade die Aerobicwelle auf und Travolta versuchte mit Hauptrollen in Tanz- und Aerobicfilmen an seine früheren Erfolge anzuknüpfen was ihm jedoch nicht gelang. Die Aerobicstreifen „Staying Alive“ und „Perfect“ floppten jedoch und es schien fast, als ob Travoltas Karriere am Ende sei. Doch im Jahr 1989 drehte er mit Kristy Alley die Komödie „Kuck mal wer das spricht“, der Film wurde auf Anhieb ein Erfolg und Travolta war wieder im Geschäft.
Endgültiger Durchbruch durch Pulp Fiction
Im Jahr 1994 konnte Travolta endgültig wieder an frühere Triumphe anküpfen, er spielte in Quentin Tarantinos Kultstreifen „Pulp Fiction“ die Rolle des Vincent Vega, für die Rolle erhielt Travolta sogar eine Oscar-Nominierung. Nach Pulp Fiction folgten weitere Kassenschlager wie „Schnappt Shorty“, „Face Off“ mit Nicolas Cage oder „Passwort Swordfish“. Die bereits angesprochene Mitgliedschaft bei der umstrittenen „Religionsgemeinschaft“ Scientology veranlasste Travolta immer wieder umstrittene Filme wie „Phenomenon“ oder „Battlefield Earth“ zu drehen. In beiden Filmen wird indirekt stark für Scientology, beziehungsweise deren Überzeugungen geworben, was vom Publikum nicht gerade gutgeheißen wurde – beide Filme floppten.
John Travolta ist seit 1991 mit der Schauspielerin Kelly Preston verheiratet, die zuvor schon in Beziehungen mit Nicolas Cage und George Clooney war. Das Paar hat zwei Kinder, Sohn Jett verstarb tragischerweise im Januar 2009 im Alter von nur 16 Jahren, die Tochter Ella-Bleu ist 10 Jahre alt. Vor kurzem sorgte außerdem die Nachricht von einer erneuten Schwangerschaft von Kelly Preston für Schlagzeilen, die 47-jährige ist bereits im dritten Monat worüber das Paar überglücklich sei.